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Messegeschichte

2017

2017

Jubiläumsjahr 150 Jahre Messe Ried.

Innerhalb von nur 5 Stunden finden zwei ausverkaufte Neujahrskonzerte des Innviertler Symphonie Orchesters zum Auftakt des Jubiläumsjahres 150 Jahre Messe Ried im Keine Sorgen Saal statt.

Erstmals werden 36 Automarken bei der AUTOMESSE präsentiert.

Als besonderes Highlight im Jubiläumsjahr macht das olympische Feuer der Special Olympics World Winter Games 2017 in Ried bei der SPORT&FUN Station.

Im Zuge des Messedoppels wird die Jubiläumsschau „150 – Die Ausstellung“ eröffnet.

Gemeinsam mit der Brauerei Ried wird ein Messe-Jubiläumsbier kreiert. Der offizielle Bieranstich findet auf der GUTEN APPETIT statt.


2016

2016

Die Präsentation von 35 Automarken stellt bei der AUTOMESSE einen neuen Rekord dar.


2015

2015

Die 1. EUROgenetik Fleckviehschau findet im Rahmen der RIEDER MESSE statt.


2014

2014

Neubau der Messehalle 19: Es werden 3.060 m² Ausstellungsfläche geschaffen, zusätzlich rund 800 m² Nebenräume wie Sanitäranlagen, Lager, Gastronomie, Seminarraum, Technikraum, Kühlraum etc.

Mit Rainhard Fendrich, der Innviertler Schlagernacht und dem Konzert „Hollywood in Ried“ des Innviertler Symphonieorchesters finden innerhalb von 10 Tagen drei hochkarätige Open Airs in der Red Zac Arena statt.


2013

2013

Die SPORT & FUN verzeichnet erstmals 50 Sportstationen zum Ausprobieren und Mitmachen. Auch beim Löffler Messe-Lauf und beim Kinderlauf gibt es einen Teilnehmerrekord.

Die Testimonials der RIEDER MESSE und des RIEDER VOLKSFESTES werden erstmals mittels öffentlichem Casting und Online-Voting gesucht.

Die HAUS & BAU präsentiert sich mit nochmals vergrößerter Ausstellungsfläche auf 13.000 m² und ist mittlerweile die größte Baumesse die jeweils im Herbst in Österreich veranstaltet wird.


2012

2012

Anfang 2012 wird die Firma in MESSE RIED GmbH umbenannt. Das Logo wird entsprechend adaptiert, die Webadresse auf www.messe-ried.at geändert.


2011

2011

Mit der GUTEN APPETIT feiert Oberösterreichs erste Lebensmittelmesse in Ried Premiere. Das Genussland Oberösterreich präsentiert sich ebenfalls mit seinen Partnern.

Bei der INTERNATIONALEN LANDWIRTSCHAFTSMESSE finden mit der Bundesfleckviehschau und der Hochlandrinder-Bundesschau erstmals zwei derart hochwertige Zuchtrinderveranstaltungen an einem Ort statt.


2010

2010

Die MUSIC AUSTRIA - Österreichs größte Musikmesse - kann eine Ausstellersteigerung von 20% verzeichnen und hat mit Bayern erstmals ein Gastland.


2009

2009

Die Messe 50 PLUS feiert Premiere, das Sozialland OÖ ist als Messe-Partner ebenfalls dabei und präsentiert seine Leistungen für die Bürger/innen.

Im Rahmen der SPORT & VITAL findet erstmals die OÖ. Landesmeisterehrung in Ried statt.

Neubau der Messehalle 18 (Energie Ried Halle) mit 2000 m² und einer in Österreich einzigartigen überdachten Freifläche von 3.000 m² (Red Zac Arena).

Die Verleihung des Energy Globe OÖ. findet erstmals im Rahmen der HAUS & BAU statt.


2008

2008

Auf dem Vergnügungsparkgelände findet das 1. Innviertler Oktoberfest statt und wird vom Start weg ein voller Erfolg.


2007

2007

1.-9.9. 140 Jahre Rieder Messe – Jubiläumsmesse.

Die 1. Sport & Vital findet statt.


2006

Mit der Besser Leben findet der Vorläufer der Sport & Fun bzw. Guten Appetit statt.
 


2005

2005

Der städtische Anteil am Messegelände samt Gebäuden wird an die Energie Ried übertragen. Die Messebetriebsgesellschaft mietet künftig Grundstücke und Hallen von der Energie Ried an.

Helmut Slezak wird neuer Geschäftsführer der Rieder Messe.

Erstmals einheitlicher Slogan für alle Veranstaltungen der Rieder Messe "Da muss ich hin".


2004

2004

Am 25. und 26. September findet die erste Modellbaumesse in Ried statt.

Die Finanzen der Rieder Messe bewegen die Stadtoberhäupter. Die Rieder Messe GmbH als Betriebsgesellschaft ist nicht in der Lage, die monatliche Miete von mehr als 30.000 € für Gelände und Hallen aufzubringen.

Die Rieder Messe steckt in ernsten Schwierigkeiten da aufgrund von Investitionen und Hallenbau (u.a. Halle 13, 15, 17 und Keine Sorgen Saal) Schulden in Millionenhöhe entstanden sind und eine Finanzierung durch die Messe nicht gegeben war. Dem Unternehmen wird von der Politik ein hartes Sanierungskonzept verordnet.


2003

2003

Eine völlig neue Messe öffnet ihre Tore: „Woman 2003 – die Messe für die Frau“.

Feierliche Eröffnung des neuen Konferenz-, Tagungs- und Veranstaltungszentrums der Rieder Messe „Keine-Sorgen-Saal“.


2002

2002

Die Eissporthalle eröffnet. Der Umbau der Messehalle kostete rund 1,2 Mio Euro. Eisläufern und Stockschützen steht eine 1000 m2 große Eisfläche zur Verfügung.


2001

Umwandlung des Gewerbebetriebs „Rieder Messe“ in eine GmbH.


1999

Mitte März findet die erste Automesse in Ried statt.

Die Internat. Landwirtschaftsmesse eröffnet Bundespräsident Dr. Thomas Klestil.


1998

Bei der 6. internationalen Musikfachmesse ist der weltgrößte Instrumentenbauer Yamaha mit einer eigenen 800 Quadratmeter großen Leichtbauhalle vertreten.

Themenpark „Worldfest“ sorgt für Aufregung. Am Rieder Messegelände soll ein riesiger Freizeitpark mit Schwerpunkt Volksmusik entstehen. Es ist ursprünglich von 600 Arbeitsplätzen, 10.000 Besuchern pro Tag und einer Investition von 750 Mio S, auf lange Sicht sogar von 1,5 Milliarden S, die Rede.


1997

1997

Besorgniserregende Verluste bei der Rieder Messe erfordern Maßnahmen. Der neue Präsident der Rieder Messe heißt Franz Dim, er löst KR Dr. Fritz Racher ab.


1994

Wenige Minuten nach der Eröffnung der Frühjahrsmesse durch Bundeskanzler Franz Vranitzky, wird das Messegelände von Rauchwolken eingehüllt. Der Delka-Schuhmarkt am Stelzhamerplatz Nr. 2 steht in Flammen.


1993

1993

Am Ende des Jahres kann man darauf stolz sein, dass die Rieder Messe die älteste Veranstaltung Österreichs ist, die in regelmäßigen Abständen gemeinsame Ausstellungen von Landwirtschaft und Gewerbe durchführt. Gerade im Bereich der Landwirtschaft war und ist die Rieder Messe ein Wegbereiter neuer Ideen und Initiator für Veränderungen.


1992

Die Rieder Messe ist 125 Jahre alt. Die letzten 25 Jahre steht sie unter der Leitung von Messepräsident KR Dr. Fritz Racher.

In diesem Jahr feiert auch die erste Haus & Bau Messe in Ried ihre Premiere.


1991

1991

Rund 30 Millionen Schilling wurden für Investitionen und Generalsanierungen für die Herbstmesse aufgewendet. So wurde der Eingangsbereich in der Volksfeststraße neu konzipiert und neben einem Biotop auch mit der größten Fischausstellung, die jemals bei einer Herbstmesse präsentiert wurde, versehen.

In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer für Oberösterreich errichtete man das „neue Holzzentrum“, in dem die Sonderausstellung „Holz – ein Stück Natur“ der Hauptanziehungspunkt war und ist.


1990

Frühjahrsmesse. Der nunmehr „gefallene“ eiserne Vorhang war Anlass, erste Kontakte mit der CSFR herzustellen. Über 20.000 tschechische Besucher waren von der Warenvielfalt überrascht und nützten die Gelegenheit, erste Geschäftsabschlüsse zu tätigen.


1989

1989

Das Jahr 1989 war mit drei Veranstaltungen das bis dahin umfangreichste in der Geschichte der Rieder Messe. Die 2. Freizeitmesse vom 30. März bis zum 2. April bot mit der 1. Rieder Biermesse, einer Trophäenausstellung sowie Modeschauen und einer Hochzeitsausstellung ein äußerst umfangreiches Programm.

Der hohe wirtschaftliche Stellenwert der Rieder Messe spiegelte sich mit 1963 Ausstellern aus 35 Ländern wider.

Der „Ikarus“ war die Attraktion im Vergnügungspark. In 35 Metern Höhe hatte man das gesamte Gelände im Überblick.

Die Idee einer Musikmesse beschäftigte schon seit Jahren den Landesmusikdirektor für Oberösterreich, Prof. Heinz Preiss. So erinnerte er sich an seine Schulzeit in Ried und an einen seiner Mitschüler, der mittlerweile der Direktor der Rieder Messe war. So betrat man mit der 1. Internationalen Musik-Fach-Messe ein Neuland im österreichischen Veranstaltungsprogramm. Der Erfolg konnte sich sehen lassen. In den Messehallen 12 bis 16 findet nur wenige Tage nach der Rieder Herbstmesse die 1. Internationale Musik-Fach-Messe statt, an der sich 140 Firmen aus 16 Nationen beteiligen.


Foto: Karl Moik & Stefan Mross


1988

Mit der Freizeitmesse FHEM – Freizeit, Ernährung, Hobby und Mode, entschloss man sich, eine neue Veranstaltung ins Leben zu rufen. Vom 15. bis 18. September 1988 führte man nun diese Messe durch.


1987

Bundespräsident Dr. Kurt Waldheim eröffnet die Messe zum 120jährigen Bestehen. Zwei Demonstrationen begleiten die Eröffnung der Herbstmesse: In der Brucknerstraße tritt das „trojanische Pferd“ gegen Bundespräsident Waldheim auf und am Messegelände protestieren mehr als 100 Bauern gegen Irrwege der europäischen und österreichischen Agrarpolitik.

Der Neubau der Ausstellungshallen 12 und 16, die bisher nur als Leichtbauhallen zur Verfügung standen, steigerte die Attraktivität des Messeplatzes Ried abermals. Durch den Erweiterungsausbau der Berufsschule stand nun eine weitere gemauerte Halle (Halle 1) zur Verfügung, in der auch das ORF-Messestudio ein attraktives Zuhause fand. Diese Neubauten wurden bei der Herbstmesse 1987 in Betrieb genommen.


1986

Am Kreisverkehr entsteht eine neue Messehalle mit Kopfgebäude. Die Stadtgemeinde ist nicht glücklich damit, weil sie gerne auch einen Veranstaltungssaal für ca. 500 Personen errichtet sehen wollte.


1985

Das 90-jährige Jubiläum des Fleckviehzuchtverbandes Inn- und Hausruckviertel, verbunden mit der XVI. Generalversammlung der Europäischen Vereinigung der Fleckviehzüchter, an dem Tierzuchtexperten aus 15 Ländern teilnahmen, stand im Mittelpunkt der Internationalen Landwirtschaftsmesse 1985. Diese Veranstaltung war auch die besucherstärkste seit dem Bestehen der Rieder Messe. 1,15 Millionen Besucher bevölkerten in den neun Tagen das Messegelände.


1983

Die Landwirtschaftliche Baulehrschau wurde mit einer neuen Ausstellungshalle erweitert, in der die Sonderschau „Wohnräume im Bauernhaus“ zu sehen war.

Die größte Schweinezuchtschau Österreichs mit insgesamt 200 Tieren sowie die im Holzzentrum gezeigte Ausstellung „Die sichere Waldarbeit“ waren die Eckpfeiler der Internationalen Landwirtschaftsmesse 1983.

Auch das Volksfest wartete diesmal mit einer Besonderheit auf. Mit der größten, transportablen Zweier-Looping Achterbahn der Welt gelang es, ein Fahrgeschäft nach Österreich zu bringen, dass in seiner Größenordnung bisher noch nirgends aufgestellt war.


1981

Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger eröffnet am 29. August die Internationale Österreichische Landwirtschaftsmesse bei der es gelang wie im Jahre 1979, bis zum 6. September über eine Million Besucher nach Ried zu bringen.

Mit dem Neubau des Tagungs-, Konferenz-, und Bürogebäudes zwischen den Hallen 13 und 14 an der Brucknerstraße war es nun möglich – dem Wunsche vieler Aussteller nachkommend – Tagungen, Pressekonferenzen, Besprechungen, Versammlungen in einem entsprechenden Rahmen abzuhalten. Zum anderen platzte das alte Messebüro bereits aus allen Nähten.


1980

1980

Vizekanzler Finanzminister Dr. Hannes Androsch eröffnet die Frühjahrsmesse. Er weist in seiner Festrede auf die Notwendigkeit des Energiesparens und die Nutzung alternativer Energien hin.

Der bisherige stellvertretende Direktor und Organisationsleiter Jakob Majer wurde zum neuen Messedirektor bestellt.

Neubau des Tagungs-, Konferenz- und Bürogebäudes in der Brucknerstraße


1979

1979

Die größte Fleckviehschau Europas wurde veranstaltet.

Mit dem Neubau der heutigen Halle 8 wurde ein adäquater Rahmen für die Präsentation der Sonderschau „Heizungstechnik“ geschaffen.


1978

Die Aquarienausstellung bei der Herbstmesse war ein so großer Erfolg, dass die Aquarianer, in Ried sind dies an die 90 Personen, einen Klub gründen.


1977

Eröffnung der Internationalen Österreichischen Landwirtschaftsmesse. 1977 ist eine Messe der Superlative, die das bis dahin größte Ausstellungsgelände (173.000 m²), die bis dahin meisten Aussteller und eine beachtliche internationale Beteiligung aufweist.

Der ORF überträgt zwei Stunden lang direkt aus der Messestadt, ein für Ried einmaliges Ereignis.


1975

Die Vergrößerung des landwirtschaftlichen Angebotes bei der Herbstmesse 1975 (30. August bis 7. September) mit der Einführung der IFASA – Internationale Fachmesse für Saatgut stellte eine weitere Festigung für die Rieder Messe im agrarischen Bereich dar. Aufgrund der seit Jahren hohen Ausstellerbeteiligung aus dem Ausland beschloss man, sich in Zukunft „Internationale Landwirtschaftsmesse“ zu nennen.


1973

Beschluss des Rieder Gemeinderats zum Bau von vier neuen Hallen im Messegelände.


1971

Neue Attraktion der Rieder Messe ist das Holzzentrum der Baulehrschau, eine Holz-Werbeschau, die unter dem Titel „Bauen – wohnen – leben mit Holz“ steht. 


1970

Die zweite Rieder Frühjahrsausstellung eröffnet. Diesmal lagen zwei Schwerpunkte im Hauptinteresse der Besucher. Zum einen die Sonderschau „Sport 70“, die im Zeichen der Vorbereitung der Olympischen Spiele 1972 in München stand. Zum anderen bot die Sonderausstellung „Der Mensch und der Weltraum“ erstmals in Österreich den Messebesuchern die Gelegenheit, den Stand der Weltraumforschung zu erfahren und Einblick in die Entwicklung der Weltraumfahrt zu gewinnen. Raketen, neueste Antriebsaggregate in Funktion, Raumfahrerausrüstungen und Mondgestein waren die wichtigsten Ausstellungsobjekte.

Mit einem Wagon der Bundesbahn kommt ein Modell der Europa Rakete auf dem Rieder Bahnhof an. Die 16 Meter hohe Rakete wird zum Wahrzeichen der Rieder Frühjahrsmesse.


1969

1969

Ein weiterer prominenter Messegast ist der Tibetforscher Heinrich Harrer.


1968

18.-25.5. Eine neue Ära begann im Jahre 1968. Bereits im Spätherbst 1967 wurde der Beschluss gefasst, das Gelände in vermehrtem Ausmaß für Messeveranstaltungen zu nutzen. So rief man die Frühjahrsausstellung ins Leben. Unter dem Motto “ Bauen. Wohnen, Garten und Erholung“ führte man diese Veranstaltung vom 18. bis 26. Mai 1968, verbunden mit dem Rieder Volksfest, durch. Aufgrund der Zufriedenheit aller Beteiligten, Aussteller, Besucher und Messe, wurde diese Frühjahrsausstellung ein fixer Bestandteil im Veranstaltungsprogramm der Rieder Messe.


1967

1967

Die Landwirtschaftsmesse und das Rieder Volksfest bringen einen neuen Rekord. Das 100-jährige Bestehen der Rieder Messe wollte man würdig begehen. So wurde der langgehegte Wunsch nach einer neuen zweigeschossigen Ausstellungshalle erfüllt. Am 26. August 1967 ging die „Jubiläumshalle“ in Betrieb. 1300 Aussteller, eine bisher noch nie erreichte Zahl, die im Freigelände und in 16 Hallen ihre Produkte präsentierten, waren für die Messeleitung der Lohn für die bisher geleistete Arbeit. Bundespräsident Dr. Franz Jonas nahm die Eröffnung vor. Seit dieser Zeit eröffnet der amtierende Bundespräsident die Rieder Herbstmessen.

Erstmals konnte man in Österreich auf der Rieder Messe in verschiedenen Ausstellungskojen das Farbfernsehen bewundern.

Zum 100-Jahr-Jubiläum des Rieder Volksfestes erscheint erstmals eine Sonderbriefmarke mit einem Motiv, das auf die Stadt Ried Bezug nimmt: Auf dieser Sondermarke mit der Aufschrift „100 Jahre Rieder Volksfest“ ist ein Zuchtstier des Fleckviehzuchtverbands abgebildet.


1966

Bei der Neuwahl 1966 wird Dr. Fritz Racher zum Messepräsident ernannt.


1965

Der Gemeindeausschuss beschließt die Vergrößerung des Messegeländes.

Vor rund 1.400 Funktionären und Mitgliedern der bäuerlichen Genossenschaftsverbände Oös und Bayerns hält Landwirtschaftsminister Schleinzer beim 1. oö.-bayerischen Raiffeisentag in der Jahnturnhalle ein Grundsatzreferat über Agrarpolitik und Genossenschaftswesen.


1961

Das Rieder Messeplakat, das eine blaue Pflugschar auf schwarzem Feld zeigt, gewinnt bei der internationalen „Southport Flower Show“ in Südengland in der Kategorie „Forstwirtschaft – Pferdezucht – Landwirtschaft“ eine Goldmedaille.


1957

31.8. – 8.9. Zwei Ereignisse standen im Mittelpunkt: Ried feiert den 90. Geburtstag des Rieder Volksfestes mit der Eröffnung durch Bundeskanzler Julius Raab. Nach der Eröffnung erleidet der Bundeskanzler im Messegelände einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr völlig erholt. Dieses Ereignis ging weltweit durch die Medien, wobei auch berichtet wurde, dass die plötzliche Erkrankung während der Eröffnung der Rieder Landwirtschaftsmesse auftrat.

Der so lang gehegte Wunsch der Messe nach einer leistungsstarken Straßenverbindung in den oberösterreichischen Zentralraum ging mit der Eröffnung der Fernstraße Wels – Ried am 30. August 1957 endlich in Erfüllung. 

Zum ersten Mal wurde auch eine besondere kulturelle Veranstaltung ins Programm aufgenommen. In der Versteigerungshalle konzertierte unter der Leitung von Obermedizinalrat Dr. Gerhardinger das Orchester des Mozarteums Salzburg. Am Programm stand die 5. Sinfonie von Anton Bruckner.


1955

Mit der derzeitigen Form der Brancheneinteilung fand man nicht mehr das Auslangen. Nur durch tiefgreifende Veränderung des Ausstellungsgeländes konnte man auch die Weichen für die Zukunft stellen. So entschloss man sich, den Vergnügungspark auf die Rennbahn, die bisher noch für Sportveranstaltungen freigehalten wurde, zu verlegen. Des Weiteren sollte auch eine räumliche Trennung durch Hallen zwischen Messe und Volksfest erfolgen.

Für die Herbstmesse wird das Gelände auf 115.000 Quadratmeter ausgeweitet. Die größte Viehausstellung (mit 350 Zuchtrindern) die es jemals in Ried gab, ist zu besichtigen.


1953

Von großer Bedeutung für Ried war das Ausstellungsjahr 1953. Unter dem Titel „Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Messen“, im Jahre 1988 auf AMA-Arbeitsgemeinschaft Messen Austria umbenannt, schlossen sich die großen österreichischen Ausstellungen zusammen, um Probleme, die alle betrafen, gemeinsam zu regeln. Derzeit sind in dieser Arbeitsgemeinschaft die Messen Bozen, Dornbirn, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Oberwart, Ried, Wels, Wieselburg und REED Messe Wien & Salzburg vertreten.

Das Rieder Volksfest wurde ab diesem Jahr als „Österreichische Landwirtschaftsmesse“ weitergeführt.

Die Ausstellungsfläche wurde vergrößert und eine zweite, zweigeschossige Halle gebaut.


1949

Beim Volksfest vom 4. bis 8. September 1949 konnte erstmals die neu erbaute, zweigeschossige Ausstellungshalle in Betrieb gehen. In diesem Jahr war auch die bis dahin umfangreichste Tierausstellung zu sehen. 300 Rinder und 60 Pferde waren zu bewundern. Dies war nur dadurch möglich, da der Fleckviehzuchtverband Inn- und Hausruckviertel einen großen Ausstellungsstall baute. Der Besuch war gegenüber der letzten Veranstaltung etwas geringer.

Der amerikanische Hochkommissar für Österreich General Keyes, Generalmajor Kendall und sechs leitende US-Beamte besuchen das Volksfest. Obwohl die Veranstaltung offiziell am Donnerstag, dem 8.9. endet, bleibt auf Wunsch der Schausteller der Vergnügungspark noch bis Sonntag in Betrieb.


1947

1947

Im Jahre 1947 drängte Bürgermeister Matulik, trotz aller Schwierigkeiten, die Zeit nicht ungenützt zu lassen und eine Ausstellung zu veranstalten. Zwischen ihm und dem Welser Bürgermeister war wiederum vereinbart worden, die Regelung vor dem Krieg, das Volksfest in den ungeraden Jahren in Ried und in den geraden Jahren in Wels abzuhalten, beizubehalten. Erst nach langem konnte der Schuhmachermeister Rudolf Freyer „überredet“ werden, an die Spitze des Volksfestpräsidiums zu treten, um so eine würdige Fortsetzung der alten Volksfesttradition zu gewährleisten. Unter großen Schwierigkeiten, das Ausstellungsgelände war von Flüchtlingen besetzt, die Wasserversorgung war noch nicht instandgesetzt, konnte das erste Volksfest nach dem 2. Weltkrieg vom 31. August bis 4. September 1947 durchgeführt werden.


1946

Im ersten Nachkriegsjahr war es unmöglich, an die Durchführung des Volksfestes zu denken.


1939

Im Jahre 1939 wurde die Geschichte des Volksfestes drastisch verändert. Die Ausstellung, die vom 26. August bis 3. September angekündigt war, lag in den Händen des Institutes für Deutsche Kultur- und Wirtschaftspropaganda. Dieses Institut zeigte eine Ausstellung unter dem Titel „Schaffendes Innviertel“ verbunden mit der Sonderschau der Landesbauernschaft Donauland. Unter dem Motto „Ausstellungen dienen der Volksaufklärung“ stand das gesamte Volksfest und sollte die neuen Ideen der nunmehr regierenden Machthaber der Bevölkerung näherbringen. Durch den bevorstehenden Kriegsausbruch musste das Fest bereits am 31. August abgebrochen werden. Durch den 2. Weltkrieg und dessen Nachwirkungen entstand eine lange Pause.


1933

Im Rahmen des Rieder Volksfestes findet ein Motorrad-Bahnrennen mit Motorrädern von 250, 350, 500 ccm statt. Es gibt einen Massenbesuch von 6000 Personen.

Als Volksfestattraktion wird die Wiener Mannschaft WAC zu einem Wettspiel gegen die Sportvereinigung Ried verpflichtet. Das Spiel war gut besucht, Ried verliert 0:9.

Die Besucherzahl des Volksfestes beträgt gegenüber 1931 durch die von Hitler gegen Österreich verhängte 1000-Mark Ausreisesperre um etwa ein Drittel weniger. 


1931

Landwirtschaftsminister Dr. Dollfuß besucht das Volksfest.


1929

1929

Das Volksfest wird auf eine Woche verlängert. Der gute Besuch sowie die hohe Qualität der ausgestellten Waren bringen dem Volksfest erstmalig den Titel „Innviertler Herbstmesse“ (bis 1953).


1927

Der immer weitere Ausbau und die ständige Vergrößerung waren ausschlaggebend, die Organisation der Veranstaltung in verlässliche Hände zu übergeben, damit die weitere Entwicklung gesichert schien. Erstmals übernimmt die Stadtgemeinde die Organisation des Volksfestes. Bis dahin wurde das Volksfest zuerst vom Landwirtschaftlichen Filialverein, später vom Rennverein durchgeführt. Diese erste von der Stadtgemeinde durchgeführte Ausstellung übertrifft alle Erwartungen und trug zu einer noch größeren Bedeutung in der Bevölkerung bei.


1925

1925

Sieben Jahre nach dem Zusammenbruch der Monarchie findet wieder ein Volksfest statt. Fünf Hallen stehen zur Verfügung, 60.000 Besucher kommen.


1920

Ein heftiger Sturm verursacht Schäden von vielen Millionen Kronen. Die Dächer der Volksfesthalle und der Stadtpfarrkirche werden stark beschädigt.


1914

Der im Jahre 1914 ausgebrochene 1. Weltkrieg machte es auf lange Zeit unmöglich, das Volksfest zu veranstalten. Nach dessen Ende und des Zusammenbruches der Monarchie dauerte es sieben Jahre, bis es möglich war, das Volksfest durchzuführen. Der so lange Ausfall ließ aber trotzdem die Veranstaltung vom 6. bis 9. September 1925 zu einem schönen Erfolg werden.


1913

Aufgrund der politischen Lage im Jahre 1913 entschloss man sich, das Volksfest nicht zu veranstalten. Am 13. Juli fand als Ersatz nur ein eintägiges Fest statt, bei dem nur Vergnügungsbuden aufgestellt waren.


1911

Eine Dauerkarte kostet 2 K. Wegen der Maul- und Klauenseuche darf kein Hornvieh präsentiert werden. Für die Dauer des Volksfests wird ein Verbot von Tanzveranstaltungen in der Stadt ausgesprochen.


1909

Der Bürgermeister teilt mit, dass nach seinen Erkundigungen in Wien wegen des „Kriegsrummels“ (Grenzbesetzung in Bosnien etc.) die Staatsmittel vollständig erschöpft seien und daher keine Aussicht auf Staatssubventionen bestehe.


1907

Jubiläumsvolksfest: Ein Zirkuselefant, der beim Aufbau als lebendige Verschub-Lokomotive benutzt wird, sorgt für Aufsehen.


1906

Zur Eröffnung des Volksfestes findet ein Festauszug statt. Das Volksfest-Komitee fordert alle Bewohner Rieds, die im Besitz von Fahnen sind auf, diese zur Verschönerung des Volksfestes auszuhängen.


1901

Das erste Volksfest nach der Jahrhundertwende vom 25. bis 28. August 1901 konnte einen Rekordbesuch verzeichnen. Allein am Sonntag wurden ungefähr 17.000 Besucher gezählt. Eine besondere Ehre für die damalige Zeit war der Besuch von Erzherzog Franz Salvator.


1895

Unter der Leitung des Kaufmannes Josef Rabsberger und als Organisator Baumeister Josef Furthner wurde der Festplatz nach Bad Ried verlegt, wo auch die Rennbahn mit einbezogen werden konnte. Der Platz auf der Dechantwiese war längst zu klein geworden. So musste man einen Ausstellungsplatz wählen, der auch die Möglichkeit von Erweiterungen bot.

Das Volksfest vom 1. bis 4. September gestaltete sich umfangreicher, auch die Belustigungen konnten durch Radwettfahrten, Trabrennen sowie einer Volksfestlotterie vermehrt werden.


1884

Erstmals wurde hervorgehoben, dass der Gewinn der Ausstellung 368 Gulden 72 Kreuzer betrug. Dies konnte jedoch nur durch Einsparungen, wie die Kosten für den kostümierten Festzug, erreicht werden. Die früheren für das Ausstellungsfest Verantwortlichen fühlten sich durch diese Äußerungen indirekt angegriffen.


1881

Erstmals war auf dem Volksfest eine Schnelldruckmaschine ausgestellt, auf der die „Rieder Volksfestzeitung“ vor den Augen der Besucher gedruckt wurde.


1879

Mit besonderen Feierlichkeiten wurde die hundertjährige Vereinigung des Innviertels mit Österreich gefeiert. Kaiser Franz Joseph I. widmete zum bleibenden Andenken sein Porträt der Stadt Ried.


1877

Die Anmeldungsliste musste vorzeitig geschlossen werden, da nicht alle Aussteller unterzubringen waren.


1875

Aufgrund der zustimmenden Haltung der Rieder Geschäftsleute fand das nächste Ausstellungsfest vom 12. Bis 14. September 1875 statt. In den Zeitungsmitteilungen wurde besonders hervorgehoben, dass sich aus Linz und Wien je 20 Aussteller angemeldet hatten. Eine Würdigung erfuhr das vom Grafen Arco ausgestellte Vieh. Ein überaus großer Besucherzustrom konnte verzeichnet werden, über 30.000 geschätzt. Die Eisenbahn konnte den Besucherandrang kaum bewältigen.


1874

In der Sitzung des Gemeindeausschusses wird beschlossen, im Jahr 1874 kein Volksfest abzuhalten da keine Staatssubvention bewilligt wurde.


1871

Die Eröffnung der Eisenbahnlinie Neumarkt – Ried – Braunau im Jahre 1871 erwies sich als sehr günstig; die Besucherzahl lag erstmals bei 24.000.


1870

Im Juni 1870 wurde vom Gemeindeausschuss beschlossen, das Volksfest vom 18. Bis 20. September zu veranstalten. Jedoch erschien am 30. August vom damaligen Bürgermeister Gyri eine Kundmachung im „Rieder Wochenblatt“, dass das Ausstellungsfest auf Grund der ungünstigen politischen Lage (Deutsch-französischer Krieg) abgesagt wird.


1868

1868

Im Herbst 1868 wurde wieder ein solches Fest durchgeführt. Erstmals wurden auch Pferde gemeldet, da für diese wertvolle Preise ausgesetzt waren. Insgesamt übertraf das zweite Ausstellungsfest alle Erwartungen. An den 3 Festtagen wurden 20.000 Eintrittskarten verkauft.


1867

1867

Nach diesem Beschluss blieb es aber lange Zeit still. So erinnerte und mahnte Josef Kränzl am 23. April 1867: In Braunau wird am 1. Und 2. September l.J. eine Landwirtschaftsaustellung stattfinden. – Und in Ried?

Da die Zeit nunmehr sehr weit fortgeschritten war, unternahmen die mit der Durchführung der geplanten Ausstellung vertrauten Gemeindevertreter alle Anstrengungen, diese Veranstaltung zu organisieren. So wurde am 16. Juli 1867 bekanntgegeben, dass diese Ausstellung drei Tage dauern und vom 6. – 8. Oktober 1867 stattfinden soll. Der Dechant, Sebastian Freund, als Vorstand des Landwirtschaftlichen Filialvereines übernahm die Zentralleitung, der Kaufmann Engelbert Wetzelsberger die Leitung des Ausstellungskomitees, als Obmann des Volksfestkomitees zeichnete sich der Gemeindesekretär Dr. Klim verantwortlich.

6.10.-8.10. Das „Erste landwirtschaftliche Ausstellungsfest“ auf der Dechantwiese (früher „Schullerwiese“, heute Promenade) welches von dem landwirtschaftlichen Filialverein in Ried gemeinschaftlich mit der Stadtgemeinde Ried abgehalten wird, findet statt. Das Fest wird am Sonntag mit einem Festzug vom Rathaus zum Festplatz eröffnet. Zur Ausstellung konnten Nutztiere, land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse aller Art, ferner Maschinen und landwirtschaftliche Gerätschaften beigebracht werden.

Ausgestellt wurden: Hornvieh, Schweine, Schafe, Wild, Hunde und Federvieh; weiters landwirtschaftliche Produkte, Obst, Blumen und Gartenfrüchte. Von vier Ausstellern waren landwirtschaftliche Maschinen und Geräte und von 57 Gewerbetreibenden die verschiedensten Waren angeboten.

Mit der Ausstellung wird ein großes Volksfest auf der sogenannten Dechantwiese verbunden, bei welchem alle möglichen Vergnügungen: Glückshafen, Kletterbäume, Sacklaufen, Hundewettrennen, Feuerwerk, Luftballon ec. ec. vorkommen sollen.

Besonders erwähnt wurde im Bericht des ersten Ausstellungsfestes, das schon damals im Volksmund als „Rieder Volksfest“ bezeichnet wurde, ein Stück Braunkohle aus dem Kohlenrevier der 


1866

Den ersten Anstoß zur Abhaltung einer landwirtschaftlichen Ausstellung, verbunden mit einem Volksfest, gab der Druckereibesitzer und spätere Bürgermeister Josef Kränzl. Unmittelbar nach dem schlechten Besuch des vorher abgehaltenen Pferderennens schrieb er:

"Der Hauptgrund scheint uns zu sein, daß sich diese Art der Volksbelustigungen an und für sich überlebte … Die Jetztzeit sucht das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Es ist daher auch bei uns an der Zeit, statt dem Pferderennen, wobei es natürlich, wie auch diesmal, an Raufexzessen nie fehlte, auf nützlichere Belustigungen zu denken, wie z.B. Landwirtschaftsfeste mit Ausstellungen landwirtschaftlicher Produkte, Industrieausstellungen nach Art der sich überall ausbreitenden Volksfeste. Mit einiger Energie angefaßt, wird sich ein derartiges Fest auch in Ried durchführen lassen, und für die Stadt im allgemeinen gewinnbringender sein".

Diese Anregung wurde vom Rieder Landwirtschaftsverein dankend angenommen:
"Bei der vor 8 Tagen abgehaltenen Sitzung des hiesigen Landwirtschaftsvereines wurde unter anderem beschlossen, daß im Jahre 1867 in Ried eine Landwirtschaftsausstellung veranstaltet werden solle. Wir können den Beschluß nur mit Freude begrüßen und wünschen diesem Unternehmen im vorhinein das beste Gedeihen".

Öffnungszeiten

 

 

Montag - Donnerstag:
08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag: 08:00 - 12:00 Uhr
Samstag & Sonntag: geschlossen
(ausgenommen bei Messen)

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